Die Welt braucht bessere Entscheidungen

Peter Jungblut, Autor, Berlin
Peter Jungblut, Autor, Berlin

Kennen Sie das? Jemand aus Ihrem Bekanntenkreis trifft eine Entscheidung, die Sie für absolut falsch halten. Ein Grund (natürlich gibt es auch andere Möglichkeiten) dafür ist, dass der andere etwas sieht, was Sie nicht sehen - oder Sie sehen etwas, was der ander übersieht. Damit ist ein Kernproblem umweltschädigenden Verhaltens schon skizziert. Was wir (für)wahrnehmen ist die Basis unserer Entscheidungen. Falsche Entscheidungen basieren häufig auf verzerrten Wahrnehmungen. Meistens sind dem Entscheider diese Verzerrungen nicht bewusst. Die Wissenschaft spricht in solchen Fällen von Heuristiken. Heuristiken sind mein Spezizalgebiet. Die Aufklärung über Heuristiken beim Umweltverhalten ist mein Ansatz, zu klimafreundlicheren Entscheidungen beizutragen.

 

Wir müssen über die Art und Weise nachdenken, wie wir Entscheidungen treffen. Das ist nicht der einzige Weg zur Dämpfung der Auswirkungen unseres Umweltverhaltens, aber ein wichtiger.


Weniger CO2-Verbrauch durch bessere Entscheidungen

Ist klimaschädliches Verhalten ein Entscheidungsproblem? Was sonst?! Ja, sicherlich spielen unsere eingefahrenen Gewohnheiten eine Rolle, wenn wir trotz guter Alternativen doch mit dem Auto zur Arbeit fahren, uns statt eines Elektroautos wieder einen Wagen mit Verbrennungsmotor kaufen oder statt durch das Erzgebirge zu wandern, wieder zum Baden auf die Malediven fliegen. Aber letztendlich tun wir all das nicht, ohne die entsprechende Entscheidung zu treffen. Also sollten wir (auch) über die Art und Weise nachdenken, warum wir uns wie entscheiden und was wir an unserem Entscheidungsverhalten ändern können. In meinem neuen Buch stelle ich 12 klimaschädigende Entscheidungen vor und zeige, welchen Entscheidungsfallen die Entscheider auf den Leim gegangen sind. Basis des Buches waren Interviews mit Mutigen über ihre (Fehl)Entscheidungen. Das Taschenbuch hat 104 Seiten und kostet 12,80.

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Entscheide dich klimafreundlich Leseprob
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Wer sein Verhalten ändern will, ist gut beraten, die zugrunde liegenden Routinen zu identifizieren und sie Schritt für Schritt durch neue zu ersetzen. Eine Routine für mehr klimafreundliches Handeln könnte der tägliche Blick auf den Kalender „Entscheide Dich KLIMAFREUNDLICH“ sein.




Zwei Ideen, wie Ihr zu einer konstruktiven Diskussion über Klimaverhalten beitragen (und Spaß dabei haben) könnt

Lesen verändert Denken. Viele Menschen brauchen allerdings mehr Impulse, um über ihr Verhalten nachzudenken, bzw. ihr Verhalten zu verändern. Deshalb habe ich CEOZWO entwickelt. Denn mit Spielen kann man fast jeden erreichen. Und damit Ihr das Spiel möglichst einfach jederzeit überall spielen könnt, besteht das Spielbrett aus 12 Puzzleteilen. So passt das Spiel in jede Handtasche.

CEOZWO -

das Klimaspiel im Kulturbeutel

 

COEZWO kann von 3 bis 6 Spielern gespielt werden. Als Mindestalter empfehle ich 10 Jahre. Bei dem Spiel geht esdarum, klimafreundliche    Entscheidungen zu treffen.

Mehr erfahren->

Advisory Board

 

Auch mit dem Advisory Board können Sie dazu beitragen, dass klimafreundlichere Entscheidungen getroffen werden. Wie das funktioniert,

                                                                                       erfahren Sie hier ->

 



Demnächst verfügbar

Sammle Entscheidungfallen

Meine Bücher über Entscheidungsfallen basieren auf Gesprächen, die ich mit Menschen führe; mit Menschen, die den Mut haben, über ihre verzerrten Wahrnehmungen und Fehlentscheidungen zu sprechen. Darum freue ich mich über jeden, der mit mir Kontakt aufnimmt. Ein Interview dauert in der Regel nicht mehr als 30 Minuten.

 

Was haben Sie davon? Im Idealfall ein paar Denkanstöße, die Ihnen neue Perspektiven öffnen. Im schlechtesten Fall einen Kaffee. Was habe ich davon? Stoff für weitere Bücher und Publikationen.

 

Besonders interessiert bin ich aktuell an Gesprächen mit Journalisten und Ärzten. Mehr über die entsprechenden Buchprojekte erfahren Sie hier ->



Entscheidungskultur in Wirtschaft und Politik

50 Entscheider aus Wirtschaft und Politik waren bereit, sich meinem Interview  zu stellen, das den Zweck hatte, ihre eigenen Entscheidungen und die Entscheidungskultur des Unternehmens, für das sie arbeiten / der Partei, für die sie tätig sind, zu beleuchten.

An dieser Stelle will ich nur auf zwei Ergebnisse hinweisen. Die Antworten auf die Fragen 1 und 2 deuten ein Kernproblem unserer Gesellschaft an: wir halten uns für gute Entscheider. Mehr noch, wir halten uns für überdurchschnittlich gute Entscheider (die Quote der eigenen Fehlentscheidungen, Frage 1, wird geringer eingeschätzt, als die von anderen, Frage 2). Meine Überzeugung ist, dass diese Selbstüberschätzung nicht nur ein Hauptgrund für falsche Entscheidungen ist, sondern uns auch daran hindert, bessere Entscheider zu werden.

Der zweite Aspekt, auf den ich hinweisen will, zeigt sich in der Antwort auf Frage 3. Nach Meinung meiner Interviewpartner sind 20% der krankheitsbedingten Arbeitstage in ihren Institutionen auf falsche Entscheidungen zurückzuführen. Wir kennen die rapide steigenden Zahlen psychischer Erkrankungen. Meine These ist, dass ein Teil davon auf falsche Entscheidungen von Vorgesetzten zurückzuführen sind, und ein weiterer Teil auf die falschen Entscheidungen der Betroffenen, vor allem im Vorfeld, aber auch im Laufe der Entwicklung ihrer Erkrankung.

 

Die vollständige Untersuchung können Sie per Mail anfordern.