Die Welt braucht bessere Entscheidungen!

Peter Jungblut, Autor, Berlin
Peter Jungblut, Autor, Berlin

Ein Kernproblem unserer Gesellschaft ist, dass sich die meisten Menschen für gute Entscheider halten. Das war vermutlich schon immer so. Die Geschichtsbücher sind voll von Zeugnissen schlechter Entscheidungen, und die Bibliotheken sind voll mit Büchern, die vom Leid derjenigen erzählen, die von den schlechten Entscheidungen betroffen waren. Heute gibt es kaum noch Entscheidungen, die keine Konsequenzen auf andere haben. Das fängt in Unternehmen an, wo Entscheidungen getroffen werden, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens krank, Menschen außerhalb der Unternehmen arm oder Teile der Erde unbewohnbar machen. Schlechte Entscheider sind aber nicht nur viele Unternehmer, Manager oder Politiker, sondern auch die meisten derjenigen, die von deren schlechten Entscheidungen betroffen sind. so verharren wir in Jobs, die wir schon längst innerlich gekündigt haben oder kaufen uns das 30gste Paar Schuhe, um unseren Frust einen kleinen Moment lang zu vergessen.

 

Ich weiß ziemlich genau wovon ich rede. Denn ich war ein Mitglied der gerade skizzierten "Managerkaste" und ich war auch ein Mitglied der "Konsumentenkaste", die sich mit allerhand Statussymbolen betäubt haben. Zum Umdenken haben mich die Konsequenzen meiner Entscheidungen gebracht. Sie haben dazu geführt, dass ich nicht nur mein Unternehmen, sondern auch mein Leben gegen die Wand gefahren habe. Die Analyse dieser Fehlentscheidungen habe ich in meinem ersten Buch über das Thema "Dumm gelaufen" publiziert.

 

Die Welt braucht bessere Entscheidungen! Deshalb habe ich DECIdent gegründet.

 


Verlagsprodukte

Ich habe den Verlag Anfang Mai gegründet und starte mit den 4 folgenden Produkten:


Dumm gelaufen.

Die Algorithmusaversion besagt, ganz vereinfacht ausgedrückt, dass wir dazu neigen, unserem Bauchgefühl stärker zu vertrauen, als der Logik. Dabei gibt es genügend wissenschaftliche Untersuchungen, die die Schlussfolgerung erlauben, dass sogenannte „Bauchentscheidungen“ statistisch gesehen nicht besser oder schlechter sind, als „Kopfentscheidungen“. Das ist eine vage Behauptung, über die man trefflich streiten kann.

Unstrittig ist, dass man mit beiden Methoden Schiffbruch erleiden kann. Das habe ich am eigenen Leib erfahren, als ich mein Unternehmen mit einer Kaskade falscher Entscheidungen gegen die Wand gefahren habe. Und mein Leben gleich mit. Die Zentrale Erkenntnis aus der Analyse meines Scheiterns ist: entscheidend ist nicht, ob man eher rational oder emotional entscheidet. Entscheidend ist, dass man die Fallen kennt, die beim Treffen von Entscheidungen lauern. Was ich aus meinem Scheitern und dessen Analyse gelernt habe ist: nicht ES ist dumm gelaufen, sondern ICH bin dumm gelaufen, weil ich nichts über das Wirken von Heuristiken beim Entscheiden wusste.  Heuristiken sind eigentlich eine gute Erfindung der Evolution. Sie sind eine Art Daumenregel, die uns helfen, mit möglichst geringem Aufwand möglichst gute Entscheidungen zu treffen. In einer komplexen Welt können sie aber auch zu Entscheidungsfallen werden, die uns auf den Holzweg führen. Sie helfen uns, die Welt so zu sehen, wie wir sie gerne hätten und versperren gleichzeitig den Blick auf die „Realität“. In dieser Fallstudie stelle ich die Heuristiken vor, denen ich als Unternehmer und Mensch auf den Leim gegangen bin.

Das Buch können Sie zum Preis von 19,80 per Mail bestellen.

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21 Heurisitiken, die jeder kennen sollte

Kartensatz "21 Heuristiken, die jeder kennen sollte", 12,90 Euro (zuzgl. 1 Euro Versand), per Mail bestellen
Kartensatz "21 Heuristiken, die jeder kennen sollte", 12,90 Euro (zuzgl. 1 Euro Versand), per Mail bestellen

Entscheidungen basieren auf unserer Bewertung von Umweltzuständen. Dabei spielen unsere Wahrnehmungen die entscheidende Rolle. Unsere Wahrnehmungen wiederum werden durch Filter beeinflusst. Diese Filter sind sogenannte Heuristiken. Heuristiken sind eigentlich eine gute Erfindung der Evolution. Sie sind eine Art Daumenregel, die uns helfen , im Alltag mit möglichst geringem Aufwand möglichst gute Entscheidungn zu treffen. Sie können uns aber genauso gut in die Irre führen. Daher ist es für jeden Entscheider, der bessere Entscheidungen treffen will - egal ob mit Kopf oder Bauch - wichtig, die häufigsten Heuristiken zu kennen. Mein Kartensatz "21 Heuristiken, die jeder kennen sollte" beschreibt die wichtigsten Entscheidungsfallen in der denkbar kürzesten Form und kann per Mail zum Preis von 12,90 Euro (zuzüglich 1 Euro Versandkosten)

bestellt werden. 



Advisory Board

Das Advisory Board ist eine Magnettafel, mit deren Hilfe man Entscheidungen treffen und / oder bereits getroffene Entscheidungen analysieren kann. Die Magnettafel kann in unterschiedlichen Größen geliefert werden. Mit im Lieferpaket sind Magnet zur Bewertung von Optionen. Wenn Sie mir per Mail Ihre Wunschmaße schicken, erhalten Sie umgehend ein Angebot.

 

Wie das Advisory Board funktioniert möchte ich an zwei konkreten Beispielen vorstellen.

 

Beispiel 1: Stellen Sie sich vor, sie wollen ein Pferderennen besuchen und auf das richtige Pferd setzen. In Beispiel 1 zeige ich, wie das Advisory Board dabei helfen kann, den Favoriten zu identifizieren. Das Beispiel passt auf jede beliebige Entscheidung, denn auch im Leben kommt es immer wieder darauf an, auf das beste Pferd zu setzen. Zum Beispiel 1 ->

 

Beispiel 2: In Beispiel zwei zeige ich, wie man das Advisory Board zur Analyse einer getroffenen Entscheidung nutzen kann. Im Januar hat sich Bundesverkehrsminister Scheuer mit dem Kommentar "eine Geschwindigkeitsbeschränkung widerspricht jedem Menschenverstand" gegen ein Temoplimit auf Autobahnen ausgesprochen. Die Analyse mit dem Advisory Board zeigt, was wirklich dahinter stecken könnnte. Zum Beispiel 2 ->


Die Welt braucht bessere Entscheidungen - Das Spiel

Bei dem Spiel "Die Welt braucht bessere Entscheidungen" schlüpft der Spieler in die Rolle eines Politikers. Er hat die Aufgabe, für eine bestimmte Fragestellung eine "gute" Entscheidung zu treffen. Allerdings, wie in einer Demokratie üblich, kann der Spieler die Entscheidung nicht alleine treffen. Mit am Tisch sitzen die Kabinettsmitglieder, seine Mitspieler.

 

Wie das Spiel funktioniert, zeigt dieser Videoclip an einem konkreten Beispiel.