Die Welt braucht bessere Entscheidungen

Peter Jungblut, Autor, Berlin
Peter Jungblut, Autor, Berlin
Ich fühle mich von der „Fridays for Future“-Generation persönlich angesprochen. Denn ich gehöre zu der Generation, die mit zu der Verschärfung des Problems beigetragen hat, das uns und vor allem die nachfolgenden Generation nun bedroht. Unsere Nachkommen erwarten zurecht, dass sich unser Verständnis dessen, was wir sind, tun und dürfen verändert.

Was ich am besten kann, ist schreiben. Wo ich mich am besten auskenne, sind Denkfallen. Ich bin davon überzeugt, dass es weniger am Bewusstsein mangelt, wenn wir uns weiterhin SUVs kaufen, in Unmengen Fleisch verzehren oder pro Kopf und Jahr 80 Kg Lebensmittel in die Mülltonne werfen. Unser klimaschädliches Verhalten ist vor allem ein Problem unseres Denkens und unserer Entscheidungen.

Wer mit dem Auto statt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fährt, tut dies nicht ohne es zu entscheiden. Wer sich auf eine Kreuzfahrt begibt, denkt vorher (hoffentlich) darüber nach und entscheidet sich, dies zu tun. Beim Schreiben dieses Buches habe ich mich gefragt, wie wohl die Diskussionen der Teilnehmerinen und Teilnehmer der „Fridays for Future“-Demonstrationen mit ihren Eltern und Großeltern in Bezug auf dieses Verhalten ablaufen.

Mein Beitrag für mehr Klimaschutz ist das Buch "Denkfallen beim CO2-Verbrauch". Rationale Argumente helfen meist nicht, wenn Menschen ihre Entscheidungen auf der Basis von verzerrtem Denken treffen. Sie sehen die Dinge anders, als ein Beobachter der Entscheidung, der meist einen klareren Blick auf die Situation hat und oft nur den Kopf schütteln kann. Um solche Situationen geht es in diesem, aber auch in meinen anderen Büchern der Reihe "Denkfallen". Sie helfen den Lesern, verzerrte Wahrnehmungen bei ihren eigenen Entscheidungen zu erkennen und bessere Entscheidungen zu treffen.

Wie sag' ich's meinen Eltern?

Bücherlesung als Moritat

„Denkfallen beim CO2-Verbrauch“ zeigt 12 typische Klimadiskussionen, wo die klassischen Argumente nicht weiterführen. Es wendet sich direkt an die Eltern und Großeltern der „Fridays for Future“-Generation.

 

Für diejenigen die mit Greta Thunberg sagen „I want you to panic“ ist es ein „Einmischbuch“. Denn es zeigt, wie man Menschen überzeugen kann, ohne die bekannten Argumente zu wiederholen. Das Taschenbuch hat 130 Seiten und kostet 12,80 Euro.

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Moritaten sind Lieder, die Geschichten erzählen. Es war die Domäne der Bänkelsänger im Mittelalter. Für das Buch
"Entscheidungsfallen beim CO2-Verbrauch" ist dieses Format perfekt als Alternative für eine Bücherlesung geeignet. Mein Repertoire reicht von 15 bis 60 Minuten. Helfen Sie mir, das Buch bekannt zu machen und buchen Sie das Programm "Moritaten gegen CO2-Verschwendung". Ich komme  überall hin, in Ihre Firma, Ihren Friseursalon und natürlich auch in Ihre Buchhandlung.

Der etwas andere Wandkalender

In meinem Buch habe ich alle Denkfallen illustriert. Die Motive sind ein Hingucker. Deshalb eignen sie sich perfekt als Wandkalender.

Gute Karten für bessere Entscheidungen

Der Kartensatz enthält alle im Buch beschriebenen Entscheidungsfallen in Kurzform. Jede Karte beschreibt eine Falle in Wort und Bild. Den Kartensatz finden Sie zum Preis von 9,80 im Shop.




Zwei Ideen, wie Ihr zu einer konstruktiven Diskussion über Klimaverhalten beitragen (und Spaß dabei haben) könnt

Lesen verändert Denken. Viele Menschen brauchen allerdings mehr Impulse, um über ihr Verhalten nachzudenken, bzw. ihr Verhalten zu verändern. Deshalb habe ich CEOZWO entwickelt. Denn mit Spielen kann man fast jeden erreichen. Und damit Ihr das Spiel möglichst einfach jederzeit überall spielen könnt, besteht das Spielbrett aus 12 Puzzleteilen. So passt das Spiel in jede Handtasche.

CEOZWO -

das Klimaspiel im Kulturbeutel

 

COEZWO kann von 3 bis 6 Spielern gespielt werden. Als Mindestalter empfehle ich 10 Jahre. Bei dem Spiel geht es darum, klimafreundliche    Entscheidungen zu treffen.

Mehr erfahren->

Advisory Board

 

Auch mit dem Advisory Board können Sie dazu beitragen, dass klimafreundlichere Entscheidungen getroffen werden. Wie das funktioniert,

                                                                                       erfahren Sie hier ->

 



Weitere Bücher aus der Reihe "Denkfallen"



Entscheidungskultur in Wirtschaft und Politik

50 Entscheider aus Wirtschaft und Politik waren bereit, sich meinem Interview  zu stellen, das den Zweck hatte, ihre eigenen Entscheidungen und die Entscheidungskultur des Unternehmens, für das sie arbeiten / der Partei, für die sie tätig sind, zu beleuchten.

An dieser Stelle will ich nur auf zwei Ergebnisse hinweisen. Die Antworten auf die Fragen 1 und 2 deuten ein Kernproblem unserer Gesellschaft an: wir halten uns für gute Entscheider. Mehr noch, wir halten uns für überdurchschnittlich gute Entscheider (die Quote der eigenen Fehlentscheidungen, Frage 1, wird geringer eingeschätzt, als die von anderen, Frage 2). Meine Überzeugung ist, dass diese Selbstüberschätzung nicht nur ein Hauptgrund für falsche Entscheidungen ist, sondern uns auch daran hindert, bessere Entscheider zu werden.

Der zweite Aspekt, auf den ich hinweisen will, zeigt sich in der Antwort auf Frage 3. Nach Meinung meiner Interviewpartner sind 20% der krankheitsbedingten Arbeitstage in ihren Institutionen auf falsche Entscheidungen zurückzuführen. Wir kennen die rapide steigenden Zahlen psychischer Erkrankungen. Meine These ist, dass ein Teil davon auf falsche Entscheidungen von Vorgesetzten zurückzuführen sind, und ein weiterer Teil auf die falschen Entscheidungen der Betroffenen, vor allem im Vorfeld, aber auch im Laufe der Entwicklung ihrer Erkrankung.

 

Die vollständige Untersuchung können Sie per Mail anfordern.